Der höchste Verkaufspreis ist nicht immer das beste Ergebnis
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«Sie wollen doch möglichst viel für unsere Immobilie herausholen?» Diese Frage hören wir beinahe bei jedem Erstgespräch im Immobilienverkauf. Unsere Antwort überrascht viele: Ja. Aber nicht um jeden Preis.
Denn ein hoher Angebotspreis und ein erfolgreicher Verkauf sind nicht dasselbe.
Viele Eigentümer gehen davon aus, dass sich der Markt schon zeigen wird. Frei nach dem Motto: „Höher anfangen kann man immer – reduzieren geht später noch.“
Die Phasen des Immobilienverkaufs und ihre Dynamik
Was auf den ersten Blick logisch klingt, ist in der Praxis oft genau der falsche Weg. Immobilien erzielen ihre grösste Aufmerksamkeit in den ersten Wochen der Vermarktung. Genau dann beobachten Kaufinteressenten neue Angebote besonders intensiv. Wird eine Liegenschaft in dieser Phase zu hoch angesetzt, bleiben Besichtigungen aus oder ernsthafte Interessenten springen frühzeitig ab. Bleibt das Objekt länger online, entsteht schnell der Eindruck, dass etwas nicht stimmt – selbst wenn die Immobilie eigentlich attraktiv ist.
Der Preis wird anschliessend reduziert. Doch der erste Eindruck lässt sich nicht mehr zurückholen. Deshalb gehört es zu einer seriösen Beratung, auch unbequeme Gespräche zu führen. Manchmal bedeutet das, Erwartungen einzuordnen oder von einem höheren Angebotspreis im Immobilienverkauf abzuraten. Nicht weil wir vorsichtig sind – sondern weil wir das Verkaufsziel im Blick behalten.
Gute Strategien für den Immobilienverkauf sind unerlässlich
Denn der Auftrag eines Immobilienberaters besteht nicht darin, den höchsten Wunschpreis zu bestätigen. Seine Aufgabe ist es, eine Strategie zu entwickeln, mit der eine Immobilie erfolgreich verkauft werden kann.
Dabei helfen Marktanalysen, Vergleichsobjekte und Bewertungsmodelle. Entscheidend bleibt jedoch die Erfahrung, diese Informationen richtig zu interpretieren. Zahlen zeigen, wo der Markt steht. Erfahrung hilft zu erkennen, wie sich Käufer tatsächlich verhalten.
Am Ende zählt deshalb nicht, mit welchem Preis eine Immobilie online geht. Entscheidend ist, welches Ergebnis am Schluss erzielt wird. Und das ist nicht immer der höchste Angebotspreis.
Realitätscheck
Ein marktgerechter Angebotspreis bedeutet nicht automatisch weniger Erlös. Im Gegenteil.
Ein realistischer Startpreis sorgt häufig für:
✓ mehr Online-Anfragen
✓ mehr Besichtigungstermine
✓ mehr Kaufinteressenten gleichzeitig
✓ eine stärkere Verhandlungsposition
✓ eine kürzere Vermarktungsdauer
Ein zu hoher Angebotspreis bewirkt dagegen oft genau das Gegenteil.
Wie wir Immobilienverkäufe strukturieren, erfahren Sie hier.
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